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Nun wird’s ernst!

13. Januar 2011

Die Zeit wird nun immer weniger und es geht mit immer schnelleren Schritten in Richtung Abschlussprüfung.
Über die Feiertage hat die Handelskammer nun die schriftlichen Einladungen verschickt.

Ich kenne meine Termine, weiß wann ich meinen Antrag einreichen muss - Stichtag 20.01.2011!
Nun nicht in Panik verfallen heißt die Devise!

Gut, dass ich zuvor bereits ein Testprojekt absolviert habe und dadurch schon ein bisschen Erfahrung gesammelt habe und auch die Handreichung gelesen habe. Diese ist eine große Hilfe gewesen, dort werden Grundlegende Dinge erklärt.
Fragen die sich nach dem öffnen eines leeren Word Dokumentes stellen:

Welche Schriftart?
A: Arial

Welche Schriftgröße?
A: 12 Punkt, entschrift Arial 11

Welchen Zeilenabstand brauche ich?
A:1 1/2

Was muss ich beachten, damit mein Antrag nicht abgelehnt wird?
Rein sollte in jedem Fall:
- Projektbezeichnung
- Geplanter Bearbeitungszeitraum
- Projektbeschreibung
- Kurzbeschreibung
- Ist-Analyse
- Nutzendarstellung
- Geschäftsprozesse
- Projektumfeld
- Projektphasen mit Zeitplanung
- Unterlagen und Werkzeuge
- Präsentationsmittel

Und ein formales Genehmigungsblatt.

Ich habe mir diese Struktur in mühsamer Kleinarbeit ausgeknobelt. Dabei habe ich immer brav die Handreichung benutzt. Dort stehen viele wichtige Punkte bereits.

Nun die Struktur stand aber was zur Hölle schreibe ich nun dazu?

Die ersten zwei Punkte habe ich schnell und ohne große Probleme bearbeitet.

Ich habe nach einem treffenden Namen für das Projekt gesucht. Ich wollte alle wichtige Key - Words in diesem Namen haben und er sollte mit einem Mal lesen sofort verstanden werden. Das wichtigste dabei ist meiner Meinung nach, dass es sofort verstanden wird um was die Arbeit sich dreht.

“Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck.”

Wenn ich mir vorstelle einen Titel eines Projektes zu lesen, und beim ersten mal nicht verstanden habe um was es geht geht meine Euphorie diese Folgeseiten zu lesen nahezu gegen
- null - *ha* *ha* Informatikerwitz ;)

Der Bearbeitungszeitraum war auch schnell gefunden und aufgeschrieben.

Doch nun… Projektbeschreibung?
Was wird dort alles von mir erwartet? *shrink*
Um diesen großen Batzen in mundgerechte Stücke zu unterteilen habe ich mir 4 Unterkategorien gebildet.

Das Projekt kurz zu beschreiben war dabei der erste Punkt.
Dabei habe ich Kurz das Tema angerissen. Anfang könnte man z.B. mit

“„Hier ein beliebigen Projektnamen“ ist ein SAP Projekt, das die Planung, Konzeption, Umsetzung und Inbetriebnahme einer XY - Anwendung beinhaltet.”

Bei diesem Punkt ist es nicht wichtig, viel zu schreiben sondern so dass verständlich wird was das Projekt für ein Ziel hat. Dabei habe ich auch nicht auf die genauen Zielkriterien wert gelegt, also dem fertigen Aussehen oder so.

Dann ging es weiter mit der IST- Analyse.
Dort habe ich dann geschaut was die Applikation bereits kann bzw. ist es eine Bestandsanwendung die erweitert wird? Es kann auch ein Neuprojekt sein. Man weiß es nicht, aber dort sollte man kurz Beschreiben was man “vorfindet”.

Puhh nun habe ich schon einiges geschafft!
Aber nun kommt es… Nutzendarstellung?
Was kann man sich darunter vorstellen und eine wichtigere Frage, was schreibe ich dazu?

Was hier fehl am Platze ist wäre eine Antwort a là “Mir wurde gesagt ich soll das machen” oder “Die Anwendung hat keinen wirklichen Nutzen”

Hier habe ich versucht zu erklären was die Anwendung für einen Nutzen hat, wenn sie nun wirklich da ist.
Spart sie evt. Zeit ein?
Oder sieht die Oberfläche schöner aus?
Wird die Wartbarkeit erhöht etc.

Nun zum letzten Punkt in der Projektbeschreibung der Geschäftsprozess.
Dort geht es darum, den Workflow - die Arbeitsweise des fertigen Projektes zu beschreiben.
Oder einfach nur den Arbeitsablauf.

Wenn an einem Fließband etwas entsteht und nach jedem Arbeitsschritt das fertig gestellte Teil abgenommen werden muss,
damit es in den nächsten Arbeitsschritt geht, so ist dies eine vereinfachte Form eines Arbeitsfluss. Im Prinzip wird dabei die Abfolge beschrieben um das Ziel zu erreichen. Diese Abfolge ist gegliedert in Einzelschritte. Man könnte es mit dem Bau eines Autos gut visualisieren.

Es wird der Motor gebaut. Diese muss abgenommen werden
Es wird die Karosserie gebaut. Diese muss ebenfalls abgenommen
usw. und am Ende ist das Ziel welches erreicht wird, ein fertiges Auto!

Im folgenden Schritt dem Projektumfeld habe ich ein bisschen zu meiner Firma erzählt. Dies sollte jedem Azubi leicht von der Hand gehen.

Die Projektphasen mit Zeitplanung.
Dort gibt im wesentlichen 7 Punkte:
Initialisierung
Analyse
Design
Implementierung
Qualitätssicherung
Installation und Abnahme
Projektabschluss

Diese Punkte werden im einzelnen mit Leben gefüllt z.B. wie das Abstimmen mit der Bereichsleitung welche zur Initialisierung zählt. Welche Punkte dort aufgenommen werden ist immer stark vom Projekt abhängig. Im folgenden sind nur noch formale Punkt zu beachten die ich nur kurz in den Raum werfe. Jede Handelskammer möchte dort etwas andere Dinge haben.

Aber mein Grundgerüst steht nun nach Tag 1!

Geflügelsalat.. ohjeeea! :)

Nun kann es weiter gehen. Ich werde den Antrag noch Korrektur lesen und lesen lassen und dann wird er eingereicht.

Meine nächsten Schritt werden folgen.



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